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Panorama

Ausblicke in die evangelische Landschaft

Foto: Martin Jehnichen, r2017

Rat der EKD zieht erste Bilanz des Reformationsjubiläums

In seiner letzten Sitzung vor dem 31. Oktober 2017 hat der Rat der EKD eine erste Bilanz des Reformationsjubiläums gezogen. Das Jubiläum habe „in Deutschland eine beeindruckende öffentliche Präsenz entfaltet“ und es werde „als das erste ökumenisch und international begangene Reformationsfest in Erinnerung bleiben,“ heißt es in der aus diesem Anlass verbreiteten Pressemeldung. Im Laufe des Jahres hätten „Bund, Länder und Kommunen, Zivilgesellschaft und Kirchen in vielfältiger Weise die inhaltlichen Impulse der Reformation aufgenommen und aktualisiert.“ Oft sei es gerade „die gute Zusammenarbeit zwischen Kirchen und Zivilgesellschaft“ gewesen, die „kulturelle Neugier geweckt und innovative Projekte ermöglicht“ habe.

Quelle: ekd.de

Dresdner Unibibliothek zeigt Originalmanuskripte Luthers

Wer Texte Martin Luthers einmal in seiner Originalhandschrift sehen möchte, hat bis zum 29. Januar 2018 dazu in der Universitätsbibliothek Dresden Gelegenheit. Die Ausstellung unter dem Titel „Wie Luthers Worte fliegen lernten. Handschriften und Flugschriften der Reformation“ zeigt Manuskripte und Briefe Luthers sowie seiner Mitstreiter. Insgesamt werden rund 120 Dokumente präsentiert, davon 50 Handschriften und 70 Flugschriften.

Quelle: epd, s.a. www.slub-dresden.de/service/veranstaltungen/

Gegen Aufweichung von Asylstandards

Der Bevollmächtigte des Rates der EKD bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union, Prälat Martin Dutzmann, hat mit Blick auf die Koalitionsverhandlungen gefordert, dass es keine Aufweichung nationaler Asylstandards durch die geplanten Änderungen am Gemeinsamen Europäischen Asylsystem geben dürfe. Gleichzeitig kritisierte er, dass die Vorschläge der Europäischen Kommission zur Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems darauf abzielten, „die individuellen Rechte von Schutzsuchenden einzuschränken“. Demgegenüber begrüßte er die Haltung des Europäischen Parlaments, das sich in vielen Fragen den kirchlichen Forderungen nach weniger Sanktionen für Schutzsuchende und mehr gemeinsamer Verantwortungsübernahme durch alle EU-Staaten angeschlossen habe.

Quelle: ekd.de

Aus den Evangelischen Akademien

Jugend: Der Weg zum guten Leben

Unter dem Motto „Her mit dem guten Leben“ befasst sich ein Workshop der Evangelischen Akademie der Pfalz vom 8.–10. Dezember mit „Ökonomie und Lebenswirklichkeit Jugendlicher in Europa“. In einer mehrteiligen Reihe geht es um Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens, den Auftakt macht die Arbeitswelt. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft diskutieren darüber, vor welchen Herausforderungen und Veränderungen Arbeit und Berufe für junge Menschen in Europa stehen und wie sie zu einem guten Leben beitragen.

www.evangelische-akademie-pfalz.de

Europa und der Nordirak

Um die Zukunft des Nordirak geht es vom 15.–17. November auf  einer Tagung der Evangelischen Akademie Loccum. Angesichts des zunehmenden Bedeutungsgewinns dieser quasi-staatlichen kurdischen Autonomieregion, die sich mit dem Niedergang des sogenannten Islamischen Staates und dem daraus entstehenden Machtvakuum noch weiter erhöht hat, wird die Notwendigkeit einer kohärenten europäischen Politik gegenüber der kurdischen Regionalregierung im Irak immer dringlicher, heißt es in der Ankündigung.

www.loccum.de

Bildung und Reformation

Bund, Länder und Kommunen haben in der Reformationsdekade und besonders im Jubiläumsjahr 2017 in Bildungsprojekte zur Reformation investiert. Welche Impulse haben sie für die Bildungsarbeit in Deutschland gesetzt? Wie können historische Anlässe genutzt werden, um aktuelle gesellschaftliche Themen zu kommunizieren? Darüber diskutieren Vertreterinnen und Vertreter von Ministerien, Stiftungen, Akademien und Verbänden auf einer Tagung der Evangelischen Akademie Wittenberg vom 30. November bis 1. Dezember.

www.ev-akademie-wittemberg.de

Aus den Evang. Studierendengemeinden

Studieren mit Beeinträchtigungen

Ca. 8% aller Studierenden müssen mit dauernden oder zeitweiligen studienerschwerenden Beeinträchtigungen umgehen. Dies spiegelt sich auch bei den Studierenden in den ESGn wider. Bei fast zwei Dritteln aller Studierenden mit Beeinträchtigungen sind diese äußerlich für andere oft nicht zu erkennen.

Eine Arbeitsgruppe der ESG hat nun eine Orientierungshilfe erstellt, um die Wahrnehmung für diese Problematik zu schärfen, zu einem inklusiven Umgang mit beeinträchtigten Studierenden zu ermutigen und für Betroffene weitere Möglichkeiten zu eröffnen. Der Leitfaden kann auf der Homepage der Bundes-ESG kostenlos heruntergeladen werden.

www.bundes-esg.de

Foto: Matthew Bowden, stock xchng

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