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Schwerpunktthema November 2009: Atheismus

Nach der vielbeschworenen "Wiederkehr der Religion" macht nun ein "neuer Atheismus" von sich reden. Neben den bekannten antireligiösen und antitheologischen Klischees zeigt sich auch ein spezifisch christlicher, aus dem Leben und Leiden des Glaubens selbst aufsteigender Atheismus. Unsere Beiträge zum Thema:

Ein weites Feld
Atheistische Bewegungen in unserer Gesellschaft
Reinhard Hempelmann (lesen ...)

Schöpfungsglauben und Evolutionsverständnis
Ein Beitrag zur Auseinandersetzung mit dem “neuen Atheismus”
Gebhard Fürst (lesen ...)

Der fromme Atheist
Ein kurzes Portät Herbert Schnädelbachs
Otto Böhm (lesen ...)

Etsi deus non daretur?
Religion im 21. Jahrhundert zwischen Apologie und Beliebigkeit
Sybille C. Fritsch-Oppermann (lesen ...)

Von der Toleranz zur Wertschätzung
Interview mit Perry Schmidt-Leukel (lesen ...)

Institution und Spiritualität
Autorität im Buddhismus und im Christentum
Sybille C. Fritsch-Oppermann (lesen ...)

Verschiedene Vorstellungen wahrnehmen
Gott zwischen Atheismus und Fundamentalismus
Günter Hegele (lesen ...)

Außerdem:

Keine ungetrübte Sicht
Ein deutscher Blick nach Israel nach der Shoa
Rolf Rendtorff (lesen ...)

Träume aufgeben
Praktische Überlegungen zur Rückkehr palästinensischer Flüchtlinge
Norma Musih und Eitan Bronstein (lesen ...)

Zivilisten als Schutzschild
Zum Streit um die Menschenrechtsverletzungen im Gazakrieg
Otto Böhm (lesen ...)

 

Walter Schmidt

Editorial November
2009

Gläubige und Nichtgläubige gehen ein Risiko – um mit Blaise Pascal zu sprechen – eine Wette ein. Die Frage ist nur: Ist der Glaube ein unvernünftiges Risiko oder eine verantwortete und verantwortliche “Wette”? Jedenfalls muss man sich dabei selber riskieren – auf Leben und Tod ...
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Sybille C. Fritsch-Oppermann

Biblische Betrachtung zu Joh 1,14

In Grenzsituationen kann es ein ethischer und moralischer Balanceakt sein, ob wir mit messerscharfer Ehrlichkeit einen anderen tödlich verletzen oder im Verschweigen ihm vielleicht nicht Glück, aber doch mindestens Zufriedenheit und Geborgenheit gewähren. Natürlich ist es am besten, wenn wir so handeln, dass keine Differenz zu unseren Worten besteht – aber das Leben macht uns in seiner Vielfalt und Komplexität oft zu unschuldig Schuldigen – gefangen in vorgegebenen Strukturen und selbst errichteten Mauern. Und unser Ego tut das seine hinzu ... 
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Evangelische Akademikerschaft in Deutschland
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