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	Kommentare zu: Freier Wille – Unfreier Wille	</title>
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	<description>Die evangelische Zeitschrift im Internet</description>
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		Von: Siggi		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Siggi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Jan 2022 12:43:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich lese immer wieder, ein unfreier Wille führt angeblich dazu, dass in Kenntnis darüber die Gesellschaft verrohen würde, man letztlich unfähig wäre für die Liebe. Das ist einfach falsch und beruht eher auf dem Prinzip „Was nicht sein kann, das nicht sein darf“.  Neben seinem Verstand besitzt der Mensch Gefühle, die in der Regel seine Entscheidungen maßgeblich mitbestimmen oder dominieren. Er ist keine Maschine wie von den Verfechtern der Willensfreiheit angeführt wird und kann auch ohne einen freien Willen Dinge schön oder hässlich, richtig oder falsch bewerten sowie die entsprechenden Empfindungen dazu aufbauen. Der Einzelne  kann sich auch nicht mehr über Andere stellen. So wird das Gemeinschaftsbewusstsein gestärkt. Man ist einander eher zugetan. Deshalb fördert der unfreie Wille sogar die positiven Verhaltensmuster. Das Schlechte, das Böse ist nicht mehr die Person, sondern nur seine Handlung. Allerdings gibt es aber auch hier die Kehrseite. Wer auf  Grund seines Charakters egoistisch und ohne Empathie veranlagt ist, wird sich wohl auf seine Weise ebenfalls darüber freuen. Auch dessen Verhalten wird durch den unfreien Willen toleriert werden müssen. Das kann natürlich dazu führen, dass diese Menschen noch rücksichtsloser handeln. Es wird aber insgesamt gesehen nicht zu eine Verschiebung zwischen Gut und Böse kommen. Die grundlegenden Charakterzüge verändern sich dadurch nicht. Es wird im Ergebnis darauf hinauslaufen, dass gute Menschen noch besser und schlechte Menschen u.U. schlechter werden. Aber wenn die meisten Schlechten von der Alternative überzeugt werden können, liegt darin die große Chance auf eine bessere und gerechtere Welt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lese immer wieder, ein unfreier Wille führt angeblich dazu, dass in Kenntnis darüber die Gesellschaft verrohen würde, man letztlich unfähig wäre für die Liebe. Das ist einfach falsch und beruht eher auf dem Prinzip „Was nicht sein kann, das nicht sein darf“.  Neben seinem Verstand besitzt der Mensch Gefühle, die in der Regel seine Entscheidungen maßgeblich mitbestimmen oder dominieren. Er ist keine Maschine wie von den Verfechtern der Willensfreiheit angeführt wird und kann auch ohne einen freien Willen Dinge schön oder hässlich, richtig oder falsch bewerten sowie die entsprechenden Empfindungen dazu aufbauen. Der Einzelne  kann sich auch nicht mehr über Andere stellen. So wird das Gemeinschaftsbewusstsein gestärkt. Man ist einander eher zugetan. Deshalb fördert der unfreie Wille sogar die positiven Verhaltensmuster. Das Schlechte, das Böse ist nicht mehr die Person, sondern nur seine Handlung. Allerdings gibt es aber auch hier die Kehrseite. Wer auf  Grund seines Charakters egoistisch und ohne Empathie veranlagt ist, wird sich wohl auf seine Weise ebenfalls darüber freuen. Auch dessen Verhalten wird durch den unfreien Willen toleriert werden müssen. Das kann natürlich dazu führen, dass diese Menschen noch rücksichtsloser handeln. Es wird aber insgesamt gesehen nicht zu eine Verschiebung zwischen Gut und Böse kommen. Die grundlegenden Charakterzüge verändern sich dadurch nicht. Es wird im Ergebnis darauf hinauslaufen, dass gute Menschen noch besser und schlechte Menschen u.U. schlechter werden. Aber wenn die meisten Schlechten von der Alternative überzeugt werden können, liegt darin die große Chance auf eine bessere und gerechtere Welt.</p>
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