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Editorial: Franziskus Ausgabe 2/2014

Vorbilder, die schon länger tot sind, haben einen klaren Vorteil. Denn im Unterschied zu prominenten Zeitgenossen stehen sie deutlich weniger in der Gefahr, vielleicht schon morgen durch investigative Enthüllungen desavouiert zu werden. Die Wahrscheinlichkeit einer Schmutzkampagne schwindet mit den Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten rapide.

Persönlichkeitsbildung ist nicht alles Der evangelische Bildungsbegriff auf dem Prüfstand

„Die evangelische Kirche versteht Bildung als Zusammenhang von Lernen, Wissen, Können, Wertbewusstsein, Haltungen (Einstellungen) und Handlungsfähigkeit im Horizont sinnstiftender Deutungen des Lebens“. So formuliert es die EKD-Denkschrift „Maße des Menschlichen“ aus dem Jahr 2005. Aber wie verhält sich ein solcher Bildungsbegriff zur heutigen Realität von Bildungsprozessen, beispielsweise an den Hochschulen?

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Editorial: Islam in Deutschland Ausgabe 3/2015

Ein Heft der evangelischen aspekte mit „Islam in Deutschland“ zu überschreiben, ist ein Wagnis. Denn zu vielfältig ist der Islam, als dass von „dem Islam“ in Deutschland zutreffend die Rede sein könnte. Wichtig ist uns bei dieser Auseinandersetzung, nicht einfach über Muslime zu schreiben, sondern sie auch selbst zu Wort kommen zu lassen.

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Editorial: Spiritualität Ausgabe 3/2016

Wo bieten die christlichen Kirchen heute Räume für spirituelle Erfahrungen, die Menschen prägen und ihrem Leben Tiefe verleihen? Fehlanzeige, meint unser Autor Joachim Kunstmann: Das Christentum verkümmere „unter rituellen Routinen, gläubigen Richtigkeiten und theologischer Abstraktion“. Die Gegenposition vertritt in diesem Heft Peter Zimmerling: Zwar müsse jede Zeit ihre eigenen spirituellen Ausdrucksformen entwickeln. Dabei ließe sich aber durchaus auch heute an tragfähige Traditionen des Protestantismus anknüpfen.