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	Kommentare zu: „Bitte töten Sie mich.“	</title>
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	<description>Die evangelische Zeitschrift im Internet</description>
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		Von: Nina		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2020 02:18:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es ist bedrückend so etwas zu lesen. Im Artikel ist von Arroganz die Rede und genau das ist hier der Fall: Niemand hat das Recht über das Leben eines Anderen zu entscheiden. Und das bedeutet eben auch, dass jeder selbst entscheiden darf und dürfen muss, wann er wie stirbt. Aktive Sterbehilfe sollte genauso selbstverständlich sein wie das Recht Kinder zu bekommen oder nicht, zu heiraten oder nicht. Wer hier von „Linderung“ und „Begleitung“ redet, hat grundlegend etwas missverstanden: Wer sterben möchte, möchte nicht „gelindert“ werden. Sondern sterben. Und was heißt überhaupt lindern? Oder gut begleiten? Ich möchte nicht in Windeln machen und von anderen gewaschen werden. Ich möchte noch selbst Bücher lesen und einen Spaziergang machen (selbst auf Rollen). Wenn ein Medikament das nicht ermöglichen kann, wird auch nichts gelindert. Auf Betteln und illegale Wege angewiesen zu sein, um ein ureigenstes Recht in Anspruch zu nehmen, ist einem humanistischen System vollkommen unangemessen und die aktuelle Situation eine Schande für unser Land.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist bedrückend so etwas zu lesen. Im Artikel ist von Arroganz die Rede und genau das ist hier der Fall: Niemand hat das Recht über das Leben eines Anderen zu entscheiden. Und das bedeutet eben auch, dass jeder selbst entscheiden darf und dürfen muss, wann er wie stirbt. Aktive Sterbehilfe sollte genauso selbstverständlich sein wie das Recht Kinder zu bekommen oder nicht, zu heiraten oder nicht. Wer hier von „Linderung“ und „Begleitung“ redet, hat grundlegend etwas missverstanden: Wer sterben möchte, möchte nicht „gelindert“ werden. Sondern sterben. Und was heißt überhaupt lindern? Oder gut begleiten? Ich möchte nicht in Windeln machen und von anderen gewaschen werden. Ich möchte noch selbst Bücher lesen und einen Spaziergang machen (selbst auf Rollen). Wenn ein Medikament das nicht ermöglichen kann, wird auch nichts gelindert. Auf Betteln und illegale Wege angewiesen zu sein, um ein ureigenstes Recht in Anspruch zu nehmen, ist einem humanistischen System vollkommen unangemessen und die aktuelle Situation eine Schande für unser Land.</p>
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