Die Medienkrise stoppen Theologie als Medienwissenschaft

Falschmeldungen sind in den neuen Medien verbreitet. Doch andauernde Fehlinformation ruiniert jedes Medium.

Friedrich Nietzsche meinte, große Neuigkeiten dĂŒrfe man nicht einfach erzĂ€hlen. Man mĂŒsse sie singen. Mitgemeint war, dass die gewĂ€hlte Form fĂŒr eine umwĂ€lzende Nachricht auch deren Gehalt entsprechen solle. Nietzsches Texte wollten „singen“. Sein Wahlmedium war das „gesungene“ gedruckte Wort.

Nun muss man Nietzsche nicht alles glauben, was er sagt. Erst recht in Zeiten, in denen einfachste Informationen durch etwas Rauschen so leicht ins Gegenteil umschlagen. Medien gelten heute als Ort der Falschnachrichten, der Desinformation. Diese veritable Vertrauenskrise sehen manche als Folge der umwĂ€lzenden „Revolution“ durch die „Neuen Medien“. Folgt nun ein Auf- oder ein Abgesang?

Medienkrisen und Medienrevolutionen

FĂŒr evangelische Theologie allemal spannende Zeiten
 Schon einmal hat reformatorisches Gedankengut einer kriselnden Medienrevolution zum Durchbruch verholfen. „Vor der Reformation befand sich die bereits entwickelte Spitzentechnologie des Buchdrucks in einer Existenzkrise… Mit der Reformation findet das neue Medium sein Ereignis“, erklĂ€rt die Historikerin Barbara Stollberg-Rilinger (EinfĂŒhrung in die frĂŒhe Neuzeit, Onlinekurs). Erst durch die Explosion reformatorischer Drucke konnten sich die DruckwerkstĂ€tten wirtschaftlich auf Dauer etablieren.

Wenn wir im Folgenden die aktuelle Medienkrise und -revolution aus dem Blickwinkel von Theologie und Medienwissenschaft betrachten, wird sich zeigen, dass evangelische Theologie selbst in gewisser Hinsicht – auf eine sehr prĂ€gnante Weise – Medienwissenschaft ist. Offen ist, wie sie sich zur anstehenden „Digitalen Revolution“ stellen kann. Denn eine dem christlichen Menschenbild verpflichtete Position mit den beiden Polen „Freiheit und Verantwortung“ wird nicht jedem beliebigen, die Wahrheit und informationelle Freiheit mit FĂŒĂŸen tretenden Medium kampflos das Feld lassen.

1. Medien als Geschenk

Es gibt verschiedene Arten, Medien zu betrachten. Sie lassen sich darstellen unter dem Aspekt der Geschwindigkeit, die ihnen eigen ist und die sie auslösen (P. Virilio), unter dem Aspekt ihres Werkzeugcharakters (als die Ausweitung angeborener Kommunikationsmöglichkeiten, M. McLuhan) oder unter dem Aspekt ihrer konkreten Wirkung (Zerstreuung, Information…, N. Postman).

Ein weiterer Aspekt ist ihre VertrauenswĂŒrdigkeit. Hier sieht es bei nahezu allen Medien schaurig aus. In Umfragen aus den Jahren 2014 bis 2016 in Deutschland Ă€ußern wiederholt 50 bis hin zu 70 Prozent (!) der Befragten, dass sie Medien wie Zeitungen, Fernsehen, Radio und Internet nicht trauen (Quelle: Telepolis.de; ZEIT; Statista). Niederschmetternd. Mehr als ein abgehackter Medien-Rap ist da nicht drin.

FĂŒr die Reformation waren Medien zu allererst ein Geschenk. Die Verbreitung der reformatorischen Überzeugungen durch Druckerzeugnisse sicherte das Überleben der Bewegung, die sich ab den ersten Tagen durch gewalttĂ€tige Verfolgung in ihrer Existenz bedroht sah.

Warum nun ausgerechnet Luther, fĂŒr den es lange eine ehrliche Gewissensfrage war, ob zu seiner Verteidigung ĂŒberhaupt irgendeine Form von Widerstand erlaubt sei, heute als friedloser Unruhestifter diffamiert wird (z.B. als „WutbĂŒrger“ – Der Spiegel), muss ein RĂ€tsel bleiben. Was spĂ€ter JĂŒrgen Habermas und andere unter der Formel „passiven Widerstands“ und des „zivilen Ungehorsams“ zur ausgefeilten Theorie machten (vgl. evangelische spekte 4/2016), vertritt der Sache nach Luther schon um 1520 (Weimarer Gesamtausgabe WA 11, 245ff, u.ö.).

Andere sagen, Luther habe erst die Bauern zum Aufruhr angestachelt, um sie anschließend den blutrĂŒnstigen FĂŒrsten preiszugeben. Stimmt‘s? Noch von der Wartburg aus schreibt er zwei Jahre vor dem Bauernkrieg seine Treue Vermahnung an alle Christen, sich zu hĂŒten vor Aufruhr und Empörung, 1522. Selbst seine spĂ€teren Aussagen zum sogenannten „TĂŒrkenkrieg“ sind differenziert zu bewerten: Religionskriege lehnt Luther nĂ€mlich ab.

Die Berichterstattung zum Lutherjahr 2017 ist ein LehrstĂŒck ĂŒber die nicht attestierbare VertrauenswĂŒrdigkeit der deutschen Medien. (Der vorliegende Beitrag ist auch darum eine gewollte Dublette zum Artikel „Theologie und Journalistik“ in evangelische aspekte 1/2017. Verschiedentlich wurde angemahnt, die bereits dort aufgezeigten Defizite sollten noch mit den allfĂ€lligen Nachweisen untermauert werden.)

Reformation als Medienereignis

Zuerst ein Schritt zurĂŒck zur Reformation als Medienereignis, wie sie im Buche steht. Interessant sind Medien besonders dann, wenn sie zu Massenmedien werden. Genau das findet ab 1517 statt (sprunghafter Anstieg; rund ein Drittel der Publikationen im gesamten 16. Jahrhundert sind von Luther verfasst). Luthers Übersetzung des Neuen Testaments erschien, pĂŒnktlich zur Leipziger Messe, in damals schwindelerregend hohen Auflagen.

Auch 2017 war die Leipziger Buchmesse ziemlich „verluthert“, wie Messe-Chef Oliver Zille sagte. Zum eigentlichen Messeschwerpunkt Litauen gab es programmgemĂ€ĂŸ rund 90 Veranstaltungen. Rund um das Thema Luther wurden parallel ĂŒber 110 Veranstaltungen gezĂ€hlt. Beim Massenmedium Buch macht dem Reformator damals wie heute so schnell niemand etwas vor. Auch die neuaufgelegte Lutherbibel 2017 war in wenigen Wochen ausverkauft. Zum Juni 2017 war sie in diversen Formaten bereits ĂŒber 550.000 Mal nachgefragt.

Auch das Reformationsjahr 2017 ist ein Medienereignis.

Keine Frage, auch das ReformationsjubilĂ€um 2017 ist ein Medienereignis. Luther ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen: Ob bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (das Wort „Denkmal“ ist eine Wortschöpfung Luthers) oder bei Numismatikern (GoldmĂŒnze Lutherrose in Auflage 150.000 StĂŒck noch vor dem Ausgabetag ausverkauft). Im MĂ€rz 2017 sprach Stefan Rhein, Direktor der Stiftung LuthergedenkstĂ€tten Sachsen-Anhalt, von einer „Massenbewegung“, gerade in vielen lokalen AktivitĂ€ten, in ĂŒber 180 regionalen Ausstellungen.

Theologie als Medienwissenschaft

Hervorzuheben bleibt, dass die Reformation ihre eigene, ausgearbeitete Medientheorie vorzuweisen hat, im theologisch prĂ€zisen Sinn. Denn im Begriff der media salutis (lat. „Heils-Mittel“, als zuverlĂ€ssige und vertrauenswĂŒrdige Vermittlungsmedien fĂŒr das, was den Menschen unbedingt angeht, was ihn letztverbindlich frei macht) beansprucht sie nicht nur, den ursprĂŒnglichen Geist des Christentums neu freigelegt zu haben. Sie leitet im Vergleich zur damals vorherrschenden Ansicht zugleich eine Medien-Revolution und Medien-Reformation ein (d.h. RĂŒckfĂŒhrung auf das UrsprĂŒngliche). Es lĂ€sst sich sogar sagen, dass Luthers reformatorische Wende hier ihre eigentliche Wurzel hat. Evangelische Theologie lĂ€sst sich im prĂ€zisen Sinn als Medienwissenschaft auffassen.

2. Medien-Zersetzung

Seit C.E. Shannons grundlegender Medien- und Kommunikationstheorie im 20. Jahrhundert tritt fĂŒr jedes Medienmodell eine wesentliche zu bedenkende Komponente mit ins Blickfeld: in Form der Störung und der Störungsquellen. FĂŒr Shannon ist unqualifiziertes Rauschen der Normalfall der Kommunikation. Damit von Sender zu EmpfĂ€nger eine eindeutige Bedeutung ĂŒbermittelt wird, sind Störungen einzukalkulieren und auszugleichen. Vom ausgesendeten Signal zur angekommenen Bedeutung beim EmpfĂ€nger ist es unter UmstĂ€nden ein weiter Weg.

FĂŒr Martin Luther entsteht das medium salutis durch Wort und Element (verbum et signum). In Anlehnung an Augustin kann es bei ihm heißen: accedit verbum ad elementum et fit sacramentum (i.e. medium salutis): Wo das Wort zum Element hinzutritt, entsteht das Sakrament. Ohne das eindeutig machende Wort bleibt im Zweifel nur unbestimmtes Rauschen. FĂŒr Luther ist das Wort das entscheidende und erste medium (salutis). Erst durch das Wort wird Eindeutigkeit erreicht. Ein Wort, das seinen Adressaten freimacht.

Plappermedien sind auf dem Vormarsch

Reformation und Medien: Beinahe eines der besten BĂŒcher zum ReformationsjubilĂ€um 2017 stammt aus dem Spiegel-Verlag (D. Pieper: Die Reformation, DVA), bei einigen hundert Neuerscheinungen zum Thema keine geringe Leistung. Dort wird die Reformation als Medienereignis anschaulich geschildert.

Doch andererseits muss der Leser in Spiegel Heft 44/2016 lesen, dass Luthers Schrift „Von Ablass und Gnade“ die Übersetzung der 95 Thesen war. Nun ja, in Wahrheit handelt es sich um eine eigenstĂ€ndige Schrift von 1518, eine der erfolgreichsten noch dazu. Allerdings ist angesichts ökonomischer ZwĂ€nge heute selbst in der Titelstory eines Printmediums wohl nicht mehr zu erwarten, dass sich der Autor mit den Schriften eines der produktivsten „Sprachgenies“ im deutschen Sprachraum und eines „Schriftstellers mit weltgeschichtlichem Erfolg“ (Heinrich Detering), ĂŒber den er schreibt, nĂ€herhin beschĂ€ftigt.

Schwerer wiegt ohnehin, dass in der zugehörigen Artikelserie es ausgerechnet der kulturbeflissene Autor Johann Hinrich Claussen schafft, der ansonsten unbestechlichen Faktenkontrolle des Spiegel-Archivs („Wir recherchieren sogar das Wetter, wenn es in einem Artikel heißt â€șEs war ein verregneter Sommertag, als J.F. Kennedy… â€č“) einige Falschmeldungen von schönstem Rang und Klang unterzujubeln. Claussen beschreibt ausfĂŒhrlich Luthers Gottesbild, das von steter Unabgeschlossenheit geprĂ€gt gewesen sei. Nun ja, ein faszinierendes GottesverstĂ€ndnis, nur nicht das reformatorische. Es ist gerade das vorreformatorische VerstĂ€ndnis, das hier ausgebreitet wird. Also das Gottesbild, das Luther in seiner reformatorischen Entdeckung gerade ĂŒberwindet. Ausgerechnet im Zentrum der lutherischen Lehre (Glaube als Zuversicht, lat.: fiducia; Gottes Zuspruch in seiner Eindeutigkeit; Lebensmut und Lebensfreude) wird so dem Spiegel-Leser eine lange Nase gedreht.

Immerhin war das Nachrichtenmagazin mit diesem Einfall so erfolgreich, dass es die direkten Kollegen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung dazu inspirierte, am Karfreitag 2017 (eigentlich schön loziert) eine (eigentlich anerkennenswerte) Passionsmeditation zu drucken, in welcher eben dieses vorreformatorische Gottesbild erneut als Luthers Hauptgedanke vorgestellt wird. „Luther sah, dass auch vieles andere seine Eindeutigkeit verliert, wenn Gott selbst ambivalent wird. Der Reformator setzt deshalb auf das Prinzip radikaler Verunsicherung“ (faz.net, 14.4.2017). Nun ja, bekannt ist sonst eher das lutherische Prinzip der Heilsgewissheit. Originalton Luther: „Das ist der Grund, weshalb unsere Theologie gewiss ist, weil sie uns von uns selber wegreißt und uns außerhalb unserer selbst setzt“ (WA 40 I, 589,25), das berĂŒhmte extra nos.

Lernprozesse in Echokammern

Als eine der grĂ¶ĂŸten Echokammern in Deutschland ist wohl die Medienbranche selbst zu bezeichnen. In diese Richtung deuten selbstkritische Statements in manchen Panels der Jahreskonferenz des netzwerk recherche (nr) im Juni 2017 beim NDR. Wie AuswĂŒchsen der (digitalen) Medienkrise zu begegnen sei, war dabei ebenfalls ein Thema. Medientheoretiker wie A. Kittler oder V. Flusser legen nahe, dass eine neue Technik oft in sich selber die Mittel zur Überwindung von Krisen mitbringt (vgl. D. Kloock/A. Spahr: Medientheorien, utb).

Und sie feiern doch

Überhaupt diese faszinierende Art, die 500-jĂ€hrige Wiederkehr eines der einschneidendsten Ereignisse der deutschen Geschichte in den Medien zu begehen. Wenn in einiger Zeit auf die 500-Jahr-Feier zurĂŒckgeschaut wird, gibt es bestimmt viel Staunen und Verwundern. Immerhin wird auf regionaler Ebene mittlerweile in unzĂ€hligen Veranstaltungen, Konzerten, VortrĂ€gen, kreativen Events vom 24-Stunden-Bibellesemarathon bis zu feierlichen Tischreden in Luthers Geist das Datum gebĂŒhrend gefeiert und begangen. Ein Medienereignis im ganzen Land: Dutzende TheaterstĂŒcke neu geschrieben oder neu aufgefĂŒhrt, Poetry-Slams, Kabarett, Kunst-Installationen und Skulpturenparks, Kinder-Musicals, Ausstellungen, meist gut besucht, vor Ort. Dazu historische Romane, Sach- und FachbĂŒcher, Graphic Novels, Comics („Abrafaxe“ und andere), BildbĂ€nde, 360-Grad-Panorama in Wittenberg (250.000 Besucher), ReisefĂŒhrer, KinderbĂŒcher, Daumenkino („Luther haut rein“), Computerspiele, Gesellschaftsspiele, Video-Clips, CDs, Apps, hunderte Internetseiten, Multimedia-Themenportale von ARD, Deutschlandfunk, NZZ 
 Geradezu ein Medienrausch. Symbolfigur fĂŒr PopularitĂ€t und VolkstĂŒmlichkeit ist der ĂŒber eine Million Mal verbreitete Playmobil-Luther. Ausweis, dass es nicht nur oberflĂ€chliche BeschĂ€ftigung ist, beispielsweise die bereits genannte Lutherbibel 2017.

Eines der bereits jetzt schönsten Ergebnisse des Reformationsjahres – dass es ökumenisch begangen wird – darf man dabei umstandslos als bleibendes Verdienst des EKD-Ratsvorsitzenden Bedford-Strohm bezeichnen. In einigen Jahren wird in RĂŒckblicken auf das Jahrhundertgedenken ohne Frage diese historische Errungenschaft mit dessen Namen verbunden bleiben.

Als Luther Krieg in Europa verhinderte

Luther sagt ĂŒbrigens ĂŒber kĂ€mpferische Handlungen: „Wer einen Krieg beginnt, der ist im Unrecht“ (WA 19, 645,9). Aus irgendeinem Grund wird die Geschichte der bekannten „Pack‘schen HĂ€ndel“ selten erzĂ€hlt. Der rĂŒhrige Landgraf Philipp von Hessen erhĂ€lt 1528 durch Otto von Pack gefĂ€lschte Informationen, die katholische Seite unter Beteiligung des habsburgischen Ferdinand I. plane einen Angriffskrieg. Daraufhin mobilisiert Philipp seinerseits Truppen, will einen PrĂ€ventivkrieg fĂŒhren. Erst als die Wittenberger Luther und Melanchthon drohen, dann aus Protest auszuwandern, lĂ€sst der Landgraf widerwillig seine PlĂ€ne fallen (vgl. U. Köpf: Martin Luther, reclam). Beachte auch den vollen Personeinsatz Luthers bei der Verhinderung der Schlacht von Wurzen 1542. Wer kompetent ist, könnte ein Loblied darauf fabrizieren.

3. Wer rettet die Medien?

Als wĂŒrde es nicht genĂŒgen, dass stĂ€ndig Falschnachrichten in den Medien kursieren, werden leider im Zuge der Digitalisierung auch noch deren Strukturen totalitĂ€r. „Das Internet ist kaputt“, schrieb Sascha Lobo bereits 2014. Die Datensauger kennen keine Grenzen. Reparaturen gab es bisher keine. Kein Wunder, dass sich lĂ€ngst eine anti-digitale Elite bildet, die auf Smartphone, Web & Co. komplett verzichtet.

Auf der Netzkonferenz re:publica 2017 konnten immerhin evangelische Positionen ein kleines Ausrufezeichen setzen. Ihre medienwissenschaftliche Grundeinsicht, was freie Medien ausmacht, lÀsst sich auch medienkritisch anwenden.

Wer den Nutzen hat, haftet fĂŒr den Schaden

Wie lĂ€sst sich die gefrĂ€ĂŸige digitale Datenwirtschaft zĂ€hmen? „Wer den Nutzen hat, muss auch den Schaden tragen.“ So einfach brachte einst W. Eucken die Sache auf den Punkt (GrundsĂ€tze der Wirtschaftspolitik, Viertes Buch, Kap. XVI., Abschnitt VI.: „Haftung“). Dieser Grundsatz muss heute auch fĂŒr soziale Netzwerke, Suchmaschinen, Datensammler gelten. Denn, so Eucken: „Haftung ist nicht nur eine Voraussetzung fĂŒr die Wirtschaftsordnung des Wettbewerbs, sondern ĂŒberhaupt fĂŒr eine Gesellschaftsordnung, in der Freiheit und Selbstverantwortung herrschen.“

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