Lesen eröffnet Räume jenseits des Alltäglichen und lässt uns andere Welten betreten. Philipp Stoellger zeigt, warum Lesen mehr ist als die bloße Aufnahme von Worten: eine lebendige Form der Welterfahrung und der Welterzeugung.
Lesen lohnt. Denn wer liest, hat mehr vom Leben. Er macht Erfahrungen, die er sonst nicht gemacht hätte. Lesewelten sind auch Lebenswelten, in denen einem manches widerfährt und man viel erleben kann, was einem sonst verschlossen und unzugänglich bliebe. Aber das seien doch keine Lebens-, sondern nur Leseerfahrungen, werden Kritiker einwenden. Wer nur im Lesen lebe, lebe sein Leben nicht. Gehe es doch um »gelebte Religion«, nicht nur um gelesene oder gelehrte, und um Lebenserfahrungen, nicht nur um Leseerfahrungen.
Nun sind Lesen und Leben gewiss nicht identisch, aber fraglos ist Lesen auch ein Leben. Und ein Leben ohne Lesen würde viel verpassen. Von Abenteuern zu lesen ist etwas anderes als sie zu erleben. Lesen ist Erfahrung auf Distanz, aus der Lektüredistanz. Was man dabei erfährt und erlebt, lässt meist kein Blut fließen, ist aber trotzdem abenteuerlich und geht unter die Haut, in den Sinn, in die Erinnerung durch die Einbildungskraft. Das ist nicht wenig. Daher werden manche die Schrift namens Bibel für ein Gottes- und Glaubenserfahrungsmedium halten. Sie kann wirksam vergegenwärtigen, wovon sie schreibt und was sie lesen lässt.
Lesen als Welterzeugung
Wer liest, lebt zweifellos. Tote lesen wenig, soweit wir wissen. Wer indes nur liest, würde auf Dauer aber verdursten und verhungern; auch ein Problem. Lesen ist daher nicht das ganze Leben, aber doch eine Dimension dessen, die zu kultivieren man sich nicht entgehen lassen sollte. Wie das Schreiben eine »Weise der Welterzeugung« ist (mit Goodman), ist Lesen eine Weise der Weltreise und -erfahrung. Unendlich viele Welten sind allein im Lesen zugänglich. Daher würde man die vielen Welten, in denen wir leben könnten, unnötig reduzieren, wenn man aufs Lesen verzichten würde. Lesen ist eine Kulturtechnik, die Welten eröffnet, bewohnt, belebt und erhält. Daher ist womöglich nicht nur das Schreiben, sondern auch das Lesen eine Weise der Welterzeugung.
Wem in der Lektüre dieser Zeilen das Lob des Lesens soweit zustimmungsfähig erschiene, wird zu Recht fragen, nicht ob, sondern wie zu lesen wäre, sei die entscheidende Frage. In der Tat, Lesen ist nicht gleich Lesen. Was gelesen wird, wie schnell oder langsam, warum, wann, wo, worauf oder worin, wer, mit wem, wozu? Lesen ist ein Kollektivsingular, ein Begriff als Zusammenfassung unglaublich pluraler Praktiken. Im »fast reading« oder dem »scannen« von Texten kann man Überblick gewinnen und Informationen finden, die man sucht. Aber man wird selten etwas finden und entdecken, das man gar nicht gesucht hat. Lesen zur Informationsgewinnung ist würdig und recht; Lesen zur Horizonterweiterung ist etwas anderes; oder Lesen zur Selbstfindung oder womöglich zur Gottfindung?
Konjunktionen des Lesens
Lesen von Lesen zu unterscheiden führt in Konjunktionen des Lesens: Lesend denken und denkend lesen lernen, wie Jüngel meinte. Schon das kann sehr Verschiedenes heißen, etwa »sich das seine denkend« oder »mitdenkend« Lesen, um genau zu durchdenken, was man liest, und im Denken nicht allein zu bleiben, sondern antwortend zu denken im Lesen. Dazu gehört auch lesend Kritik und kritisch Lesen lernen. Sonst würde man ja alles glauben, was geschrieben steht; und das wäre naiv. Einen anderen Akzent setzt das lesend Imaginieren und imaginierend Lesen. Sind doch literarische und biblische Texte oft narrativ und szenisch. Wer hier liest, wird herausgefordert, sich feinkörnig vorzustellen, was zu lesen ist (und was nicht), als ginge es darum, das Gelesene »auf die Bühne« zu bringen. Nochmal anders ist es, lesend Erinnern und erinnernd Lesen. Wird doch der Resonanzraum der Erinnerung zum Klangraum des Gelesenen. Oder lesend Sprechen und sprechend Lesen lernen, wie im Sprachlabor namens Hauptseminar (oder Gesprächsgruppe). Nicht zuletzt geht auch lesend Schreiben und schreibend Lesen lernen. Ist doch Schreiben, selber Schreiben (nicht nur Schreiben lassen) eine wünschenswerte Art der Antwort auf das Gelesene, um es weiterzugeben im Schreiben.
Man merkt, Konjunktionen von Lesen und X, wie X und Lesen sind eine mögliche und brauchbare Näherbestimmung der Arten und Weisen des Lesens. Es wird dadurch zum näher qualifizierten Lesen, zum getönten, geprägten, gestimmten, mitdenkenden, antwortenden, so oder so. Mag ein Leser allein und konzentriert ganz bei sich sein, sein Lesen ist ganz beim Anderen, von ihm angesprochen und mit ihm im Gespräch, wenn’s gut geht.
Viele Welten sind allein im Lesen zugänglich.
Meist wird es letztlich um die Frage gehen, lesend Verstehen und verstehend Lesen zu lernen. Gilt doch das »Verstehen« als Sinn und Ziel des Lesens (was immer mit Verstehen auch gemeint sein mag; aber das wäre ein anderes Thema der evangelischen aspekte). Wenn und falls Glauben als Verstehen gedeutet würde, wäre damit der Grund und das Ziel des religiös verfassten Lesens thematisch.
Die Konjunktionen des Lesens kann man daher noch weitertreiben: Glaubend lesen und lesend glauben, lesend lieben und liebend lesen, lesend hoffen und hoffend lesen? Welche Rolle spielen Glaube, Liebe und Hoffnung für das Lesen – und umgekehrt? Glaubend liest man anders; aber glaubt man lesend anders? Liebend liest man anders, aber liebt man lesend anders? Hat das Lesen eine den Glauben, das Lieben und Hoffen verändernde Wirkung? Hoffend liest man anders, etwa die dunklen Nachrichten Tag für Tag. Und lesend hofft man anders, zum einen sicher weniger naiv oder sogar zutiefst angefochten. Aber lesend hofft man auch anders, weil man sich noch manch andere Welt erlesen hat und Alternativen sieht, die in der Zeitung gar nicht zu lesen sind. Lesend glaubt man anders, weil Lesen Selbstverständlichkeiten und Gewissheiten entselbstverständlicht. Man gerät auf Umwege, die einen anders zurückkehren lassen (Odysseus) oder sogar ins radikal Offene führen (Abraham).
Wiedererkennend und lesend Lesen
In diesem Sinne kann man ein zirkuläres wiedererkennendes Lesen von einem aufbrechenden lesenden Lesen unterscheiden, das nicht bloß wiedererkennt, was es eh schon kennt und nicht nur das Seine wiederzufinden sucht. »Lesendes Lesen« wäre all das zu nennen, was in neue, fremde und befremdliche Gefilde führt, ein Lesen ohne die Krücken oder Geländer des Wiedererkennens und der Selbstvergewisserung. Nun klingt das nach dem Wunsch einer Wunderheilung, endlich »ohne Krücken« zu lesen, ins Offene schwebend? Man sollte aus den beiden Lesearten keine Alternative machen. Spielt das Wiedererkennen doch immer schon und auch mit, schon im Wiedererkennen der Buchstaben und Wörter. Aber wenn es beim Wiedererkennen bliebe, könnte man es auch lassen. Gerade bei biblischen Texten liegt dieses Problem nahe, und es entsteht die spannende Frage, wie man es schaffen könnte, nicht bloß wiederzuerkennen.
Poesie hat es da leicht, weil sie einem das Wiedererkennen schwer macht und das Verstehen damit auch, und das ist sehr gut so. Aber biblische Texte sind anders und leiden nur zu schnell unter dem Wiederkennen, Wiederfinden und Wiederspiegeln frommer Erwartungen. Wer das Wiedererkennen feiern würde, wie Platon oder Augustin, müsste voraussetzen, eigentlich kennen und wissen wir doch alles schon, und alles Erkennen sei in Wahrheit Wiederkennen. Theologisch ist dagegen einzuwenden, dass dann die eschatologische Differenz von alt und neu verkannt würde. Wiederkennen ist ein Verkennen des nicht-wiederzuerkennenden Neuen.
Daraus ergibt sich die Unterscheidung von altem Lesen und neuem Lesen. Dann kann es auch sein, dass man Altbekanntes neu liest: neu Lesen und lesend neu werden. Möglich ist das, und gnädigerweise geschieht seinesgleichen sogar gelegentlich. Aber das fällt schwer. Denn nichts ist so hartnäckig, wie Gewohnheiten, auch Lesegewohnheiten des Wiedererkennens. Daher gehört zur Arbeit des neuen Lesens, diesen Reflex – nicht zu verdrängen, sondern zuzulassen, um ihn dann zu lassen, vorübergehen zu lassen. Was bleibt zu lesen und zu verstehen, wenn man das Wiedererkannte überschreitet und zurücklässt? Und was erst, wenn man zu lesen versuchte, was nicht zu sehen und zu lesen ist, sondern ungeschrieben blieb? Ein Lesen zwischen den Zeichen, den Zeilen, den Seiten? Ein Lesen, das sich für die Weiße zwischen der Druckerschwärze interessierte und für die Rückseite der Texte?
Lesen als Heilsmedium?
Das nun recht weit getriebene »Lob des Lesens«, des lesenden und neuen Lesens, provoziert Rückfragen, nicht zuletzt die Gretchenfrage: Ist Lesen ein Heilsmedium – oder nur eine zweckdienliche Praxis der Aneignung? Kann Lesen ein Transzendenzmedium sein, oder ist es nur Immanenzpraxis und bestenfalls funktionales Menschenwerk? Ist Lesen gleichermaßen gültig wie das Hören der Verkündigung und der Genuss des Sakraments? Glaube aus dem Hören allein, oder auch aus dem Lesen (das in der Regel auch ein Sehen ist)?
Zunächst, dass der Glaube liest, ist zwar möglich, für gewöhnlich aber nicht notwendig, schon gar nicht heilsnotwendig. Gilt doch in vielen Christentümern die paulinische Regel, der Glaube komme aus dem Hören (der Predigt). Glaube muss nicht lesen und auch nicht lesen können. Sonst wäre die Glaubensgenese und -verbreitung durch eine recht bestimmte Kulturtechnik limitiert. Einmal abgesehen davon, dass in digitalen und KI-generierten Zeiten mit dem Lesen auch der Glaube obsolet werden könnte.
Aber die Schrift will doch gelesen werden, muss gelesen werden, lautet der Einwand. Aber sie kann doch auch gepredigt werden, so die Erwiderung. Und eigentlich sei doch die mündliche Kommunikation des Evangeliums vorzüglich (wie Luther meinte und viele mit ihm). Denn Schriftlichkeit sei doch bloß das Medium des Gesetzes. So wie Schrift und Buch erst nach dem Fall entstanden sind und vor allem zur Eindämmung der Sündenfolge dienen (wie Luther meinte). Dann wären Schrift und Lesen nur Tribut an die Sünde, und Lesen eigentlich ein hamartiologisch konnotierte oder kontaminierte Medienpraxis? Die hamartiologische Malisierung von Schrift und Buch und damit auch des Lesens ist zum Glück Unfug (der andernorts zu klären wäre, etwa wenn man von der Schrift als Schrift handeln würde).
Lesen macht frei, so wie Schrift ein Medium der Freiheit ist.
Lesen nun gegenläufig zum Heilsmedium zu (v)erklären, zum Transzendenzmedium des individuellen Zugangs zu Gott, Christus, Geist – ist nicht unumstritten. Warum aber sollte das Lesen der Schrift nicht Zugang zur »Sache« der Schrift eröffnen? Allerdings ist der individuelle Leser meist recht selbstbestimmt und in seiner Lektüre nicht in Gemeinde und Liturgie eingebettet, nicht durch die Ordnung der Kirche »kontrolliert«. Daher droht der Eigensinn zu dominieren, den Luther ausschließen wollte (proprius spiritus) um willen des Eigensinns der Schrift. Lesen ist eine anarchische Praxis, bei der nicht »von oben« oder von anderen kontrolliert werden kann, wer wann wie was und woraufhin liest. Darin ist die Lektüre ähnlich anarchisch wie die Bildwahrnehmung. Wer daher das Lesen als gleichgültig zu Verkündigung und Sakrament versteht, es also als Heilsmedienpraxis sakramental auflädt, kann sich »offizielle« Einwände einhandeln. Dabei zeigt sich übrigens, dass die Schrift ein Medium von Distanz, Freiheit und individuellem Zugang zur Sache der Schrift (res scripturae) ist (oder sein kann). Lesen macht frei, so wie Schrift ein Medium der Freiheit ist. Aber der Gebrauch dieser Freiheit ist nicht ohne Risiken und Nebenwirkungen. Er kann im zirkulären Wiedererkennen bloß Bedürfnisse befriedigen, oder aber im Aufbruch ins Offene neue Himmel und Erden finden. Und das kann heilsam werden, oder auch bloß phantastisch unterhaltsam. Lesen macht so frei, dass nichts den Sinn dieser Freiheit sichert – außer sie zu riskieren.
Sola lectio(ne)?
Ist dann sola lectio(ne), allein das Lesen das angesagte update von sola scriptura: allein die Schrift? Nicht allein das Lesen macht den Glauben oder den Theologen. Sola lectio(ne) wäre eine Übertreibung, reizvoll und prägnant, aber doch eine Engführung. So wie sola scriptura die Schrift allein zum Heilsmedium erklärte, um das sogleich zu unterlaufen und zu revidieren durch Verkündigung und Sakrament. »Allein« wäre zu eng. Wie dann?
Nicht ohne Schrift und nicht ohne Lesen könnte weiterführen. Auch wenn das nicht zwingend ist. Selbstredend geht es ohne Lesen, zu leben wie zu glauben. Nicht ohne bedeutet ein Ansinnen und manchmal eine Zumutung (wie bei diesen Zeilen). Denn wer liest, hat mehr vom Leben und den Anderen, und auch mehr von Gott und Glauben. Lesen kann ein Transzendenzmedium werden, wenn es zum lesenden Lesen wird, zur Überschreitung des Bekannten und des Wiedererkennens. Dann wird die Kulturtechnik des Lesens zum Medium der Selbstvergessenheit und der Fremdwahrnehmung.
»I am completely immersed«, heißt es im Englischen. Lesen kann immersiv werden, wenn es zum Übergang in fremde Welten und Welten der Fremden wird. Es kann auch eschatologisch immersiv werden, wenn im Lesen Himmel und Erde neu werden, wenigstens vorübergehend und nachhaltig. Gewiss, das sind fromme Wünsche. Aber doch auch etwas, das wir hoffen dürfen: im Lesen Gott zu finden, aus Versehen, und ihn nicht nur wiederzuerkennen. Für Gott hieße das, er lässt sich im Lesen finden. Nicht nur so, aber gewiss auch, und für leidenschaftliche Leser nicht ohne zu lesen.
Postscriptum: Lesenlassen heißt Lesen lassen
Nun kann man das Lesen auch lassen, zum Beispiel indem man es delegiert und andere lesen lässt. Das ist durchaus gängig und anerkannt als Delegation des Lesens: an die »Beamten des Himmels«, das religiöse Personal, oder an die Gebildeten wie die Wissenschaftler. Vorlesungen sind solch eine Delegation, in der man andere lesen und vorlesen lässt, was man dann hören kann und nicht selber lesen muss (meint man vielleicht). Technisiert ist das dann TTS, text to speech: das Programm, das digitale Daten nicht bloß sichtbar macht, sondern hörbar werden lässt. Das ist für Blinde wunderbar; nur als Regel für alle? Das ist zwar denkbar und so anerkannt wie verbreitet, etwa als Hörbuch. Das ist eine Entlastung, auf die ich, ganz persönlich, lieber verzichten würde.
Nur, warum eigentlich? Warum noch selber lesen, wenn die Maschinen vorlesen, oder das akademische Lehrpersonal, oder Pfarrer und Pfarrerinnen? Lesen kann man als kulturelle Sportart sehen, die manche treiben mögen, aber keiner muss. Zu lesen, selber zu lesen, um in aller Lust und Mühsal dessen Welten zu gebären, ist längst exotisch geworden, wenn nicht wunderlich.
Ist die Delegation des Lesens mittlerweile doch längst radikal professionalisiert und delegiert an die Server, Scanner und large language models von GPT und Co. Das berührt nicht nur die pragmatische Frage, ob es nicht leichter ist, schneller geht und die »Effizienz« steigert. Die Delegation an die Allesleser und Allesfresser der »KI« ist nicht nur eine effiziente Beschleunigung, sondern eine riskante, womöglich kulturell lebensgefährliche Entlastung. Man erleichtert sich um das, was zum Menschsein gehört, zumal im Gespräch mit Toten und noch Ungeborenen, zur Verständigung zwischen den Generationen, Kulturen und Welten.
Die Frage ist schlicht: Ist Lesen eine Kulturtechnik, die zum Menschen gehört und ihn menschlich werden lässt? Oder kann man das delegieren und darauf verzichten, bis dahin, dass Lesen überflüssig wird, selber Lesen mit aller Mühsal der Gedanken-, Leib-, und Imaginationsarbeit? Dereinst wird man vielleicht einmal fragen, was man verloren haben wird, als man das Lesen den Maschinen überließ und verlernte (mit dem Schreiben wird es ähnlich gehen). Was war es bloß, was wir da verloren haben?
Ist Lesen eine religiöse Kulturtechnik, eine Medienpraxis, die konstitutiv zum religiösen Menschsein gehört? In jüdischen Traditionen geht es ganz gewiss nicht ohne das Lesen der Schrift und ihrer Kommentare. Zum protestantischen Christsein gehört das Lesen der Schrift ohne Zweifel auch, traditionellerweise zumindest. Nicht nur und allein das Lesen, gibt es doch auch Schauen, Feiern, Meditieren, Hoffen, Handeln… Nicht allein das Lesen, sola lectio(ne) als Transformation des sola scriptura, aber nicht ohne das Lesen, und zwar das mühsame und erhellende, das lesende Lesen.
Der Beitrag erschien in evangelische aspekte 2/2026 in einer redaktionell gekürzten Fassung.
