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Lesen Ausgabe 2/2026

„Selig ist, der das liest“ – vom Bibelvers bis zum Taschenroman begleitet Literatur Menschen seit Jahrtausenden und entfaltet in jeder Generation neu ihre Faszinationskraft. Das Lesen ist nicht nur eine Geistesleistung und Kulturtechnik, sondern bleibt auch nach dem Siegeszug visueller und digitaler Medien unverzichtbar für den zwischenmenschlichen Austausch. Ein Heft über die Lust des Lesens und seine Bedeutung für Glaube und Gesellschaft.

Vater und Sohn lesen unter der Bettdecke mit einer Taschenlampe in einem Buch
Foto: Serhii, © Adobe Stock

Stichwort: Eliport Das Evangelische Literaturportal

2024 titelte die Gesellschaft für Bildung und Wissen e.V. zur Pisa-Studie: „Das Unbehagen am Lesen steigt.“ Konzentriertes Lesen wird durch die Verlockungen von kurzen WhatsApp-Nachrichten und dem schnellen Scrollen in Social-Media-Kanälen immer seltener. Die ständige Abrufbarkeit von Informationen und der schnelle Zugriff auf „Snack-Content“ prägen zunehmend die Lesepraxis – und damit auch das Denken.