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„Der Tisch für die Flüchtlinge muss von denen gedeckt werden, die im Reichtum schwelgen!“ Wie die „Willkommenskultur“ finanziert werden kann

Dass Flüchtlingen in Deutschland geholfen wird und sie Aufnahme finden, ist eine moralische Frage. Aber wenn wir wollen, dass die viel beschworene „Willkommenskultur“ erhalten bleibt und die Stimmung in der Bevölkerung nicht kippt, dann dürfen die Benachteiligten in unserem Land jetzt nicht vergessen werden.

„Nicht sagen, warum etwas unmöglich ist, sondern fragen, wie es möglich wird“ Deutschland vor der Herausforderung des Flüchtlingszustroms

Wie kann Deutschland dem wachsenden Zuzug von Flüchtlingen gerecht werden? Zum Auftakt der 40. Interkulturellen Woche am 27.9.2015 ging Bundespräsident Joachim Gauck ausführlich auf die aktuelle Situation ein. Die folgenden Auszüge seiner Rede stellen das Dilemma zwischen universellem Mitgefühl und begrenzten politischen Handlungsmöglichkeiten in den Mittelpunkt.

Ferdinand Hodler: Valentine Godé-Darel im Krankenbett (1914)

Das Leben bleibt unverrechenbar Warum ich dagegen bin, die (Selbst-)Tötung am Lebensende zu erleichtern

Auch Christen sind in der Frage der Sterbehilfe unsicher: Gibt es nicht Situationen, in denen es ein Akt der Nächstenliebe sein kann, einem anderen Menschen langes Leiden am Lebensende zu ersparen? Der EKD-Ratsvorsitzende Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm grenzt verschiedene Formen von „Sterbehilfe“ gegeneinander ab und bewertet sie aus christlich-ethischer Sicht.