Foto: Dean Moriarty, Pixabay.de, CC0

Mehr Kommunikation wagen Kolumne

Kommunikation ist eine zentrale Aufgabe von Kirche und Theologie. Von der zentralen Bedeutung, die Kommunikation schon zu Beginn der Christenheit hatte, zeugen u.a. die zahlreichen Briefe, die Teil des Neuen Testamentes sind. Der Erfolg der Reformation ist rückblickend ohne den Buchdruck, der völlig neue Chancen in der Kommunikation bot, auch kaum vorstellbar.

Agnieszka Komorowska, Annika Nickenig (Hg.): Poetiken des Scheiterns Formen und Funktionen unökonomischen Erzählens

Es gehört zum Reiz von Literatur, Geschichten des Scheiterns erleben zu können, ohne selbst die Konsequenzen der krisenhaften Erfahrungen tragen zu müssen. Dies gilt umso mehr, wenn Szenarien des ökonomischen Scheiterns in den Blick kommen, bei denen die Hauptfiguren sich in einer modernen, kapitalistisch organisierten Gesellschaft als erfolgsunfähig erweisen.

Horst Dreier: Staat ohne Gott Religion in der säkularen Moderne

Dreier hält kein Plädoyer für eine Gesellschaft oder ein Individuum ohne Gott. Dem freiheitlichen, die unterschiedlichen Auffassungen seiner Bürger*innen achtenden Rechtsstaat ist es allerdings strikt verwehrt, sich glaubens- oder weltanschauungsmäßig festzulegen. Metaphysik kann keine Ressource sein, auf die dieser Staat zu seiner Selbstbegründung zurückgreift.