Foto: Karl Barth-Archiv, Basel

Gott, der ganz Andere Karl Barths Neujustierung der Theologie im 20. Jahrhundert

Ohne Übertreibung kann gesagt werden, dass Karl Barth der bedeutendste Theologe des 20. Jahrhunderts gewesen ist. Der Grund dafür liegt vor allem in der von ihm vorgenommenen grundsätzlichen Neujustierung der Theologie. Es ging ihm um die konsequente Befreiung von Theologie und Kirche aus ihren weltanschaulichen Koalitionen und um eine Neubesinnung auf die Wirklichkeit Gottes, wie sie durch das von der Bibel bezeugte Wort Gottes erschlossen wird. Vier Kernpunkte dieser theologischen Wende seien hier skizziert.

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Gott existiert. Er lebt in Brüssel. Dort sitzt er, ein unrasierter, whiskeytrinkender, cholerischer Mann im Frotteemorgenmantel, und denkt sich laufend neue Gesetze aus, mit denen er den Menschen das Leben schwer machen kann. Bis eines Tages die zehnjährige Tochter Ea ins Büro des Vaters schleicht und dort vom Computer aus per SMS die Todesdaten der gesamten Menschheit den Menschen auf ihre Handys schickt.