Christliche Zivilcourage unterscheidet sich nicht unbedingt in den Äußerungsformen, aber in Motivation und Grundlagen. (Foto: Linksfraktion im Bundestag, Flickr, CC-BY-2.0)

Ist Zivilcourage eine christliche Tugend? Warum für Christen mehr als persönliche Stärke dahinter steckt

Weil Zivilcourage immer ein bewusstes Eintreten für den Schutz des guten Miteinanders ist, ohne dass Gesetze dazu verpflichten könnten, gilt sie als Tugend. Aber kann man sie auch eine „christliche Tugend“ nennen?

Ferdinand Hodler: Valentine Godé-Darel im Krankenbett (1914)

Das Leben bleibt unverrechenbar Warum ich dagegen bin, die (Selbst-)Tötung am Lebensende zu erleichtern

Auch Christen sind in der Frage der Sterbehilfe unsicher: Gibt es nicht Situationen, in denen es ein Akt der Nächstenliebe sein kann, einem anderen Menschen langes Leiden am Lebensende zu ersparen? Der EKD-Ratsvorsitzende Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm grenzt verschiedene Formen von „Sterbehilfe“ gegeneinander ab und bewertet sie aus christlich-ethischer Sicht.

Veranstaltung der Arbeitsgruppe "Juden und Christen" auf dem Kirchentag 1961 (Foto: Deutsche Bundesarchiv, B145, Bild-P060361)

Der kirchliche Blick auf Israel Zur Entwicklung des christlich-jüdischen Dialogs in Deutschland

Nach der Gründung des Staates Israel und der Schoah musste die deutsche und europäische Christenheit ihr Verhältnis zum Judentum theologisch und politisch neu bewerten. Martin Stöhr beschreibt die wichtigsten Stationen in diesem bis heute nicht abgeschlossenen Prozess.