Der Abzug der internationalen Truppen aus Afghanistan stellt eine zunehmende Bedrohung für die Zivilge-sellschaft dar, insbesondere für Frauen (Foto: i Postcross; CC-BY 2.0; Public Domain)

Gescheiterter Einsatz mit schmählichem Ende Die Aufarbeitung des Afghanistan-Einsatzes wird vom Ukraine-Krieg überlagert

Die Bundeswehr hat gemeinsam mit den beteiligten Streitkräften anderer Nationen im vergangenen Jahr den 20-jährigen Einsatz in Afghanistan beendet. Auch ein Jahr nach dem chaotischen Abzug sind noch viele Fragen offen.

Foto: Wilfried Pohnke, Pixabay, CC0

Sicherheitslogik und Friedenslogik gehören zusammen Herausforderungen für die Evangelische Friedensethik durch den Ukraine-Krieg

Kaum hatten die ersten russischen Panzer die Grenze zur Ukraine bzw. die Demarkationslinien in der Ukraine überschritten, schon wurden weitreichende Konsequenzen für die Sicherheitspolitik und auch die (evangelische) Friedensethik gefordert. Eine militärische Aggression in Europa schien so unvorstellbar, dass jetzt grundlegende Kategorien in Frage gestellt zu sein schienen.

Foto: Jörg Winter, Karlsruhe

Auf dem Weg zu einer Kirche des gerechten Friedens Ein Diskussionsbeitrag aus der Evangelischen Landeskirche in Baden

„Richte unsere Füße auf den Weg des Friedens“ lautet der Titel eines Diskussionspapiers, das die Synode der Evangelischen Landeskirche in Baden als Ergebnis eines zweijährigen Konsultationsprozesses 2013 verabschiedet hat. „Krieg scheidet als Mittel der Politik aus und darf nach Gottes willen nicht sein!“, wird darin bekräftigt. „In der Konsequenz bedeutet dies, auf militärische Einsätze zu verzichten.“