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Claudius, Walter, Bach Musik und Reformation

Dem musikalischen Meister-Biografen Martin Geck – „einer der letzten Universalgelehrten der deutschen Musikwissenschaft“ – wird „beflügelter Protestantismus mit unverkennbarer Achtundsechziger-Einfärbung“ zugeschrieben. Ein Gespräch über moderne Lieder, das Claudius’sche „Der Mond ist aufgegangen“ und das Musik-Ereignis Reformation.

Teilnehmer am Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens beim Weltklimagipfel in Paris (Foto: Weltkirchenrat WCC, Sean Hawkec)

Reformation und die Eine Welt Warum die ökumenische Vision heute wichtiger ist denn je

Die EKD hat das letzte Jahr der Reformationsdekade unter das Thema „Reformation und die Eine Welt“ gestellt. Welche Bedeutung der christlichen Vision von Ökumene in diesem Zusammenhang zukommt, zeigt Konrad Raiser, ehemaliger Generalsekretär des Ökumenischen Rates in Genf.

Eugen Drewermann: Luther wollte mehr Der Reformator und sein Glaube

Drewermann entfaltet theologisch und psychoanalytisch die Rechtfertigungslehre Luthers als Antwort auf die Lage des Menschen in der Welt. Insofern unterliege sie keiner zeitlichen oder kulturellen Einschränkung. Luther, getreuer Interpret Jesu, habe jedem Menschen den Glauben erschlossen, in dem er zu einer Person heranreifen könne, „die sich annehmen darf in ihrer Begrenztheit, in ihrer Relativität, in ihrer Gebrochenheit.“ (S. 17) Aus diesem unbegrenzten Vertrauen heraus habe Jesus selbst gelebt.

Jörg Lauster: Der ewige Protest Reformation als Prinzip

Der Band ist so klein und handlich, dass er in jede Jackentasche passt. Der Inhalt füllt dagegen ganze Bibliotheken. Es geht um nichts Geringeres als um die Reformation. Im Jahr des 500-jährigen Jubiläums wirkt der Umfang des Buches gegenüber der Bedeutung des Themas fast unangemessen. Auf 142 Seiten hat sich der evangelische Theologe Jörg Lauster von der Universität München daran gemacht, unter dem Titel „Der ewige Protest“ die „Reformation als Prinzip“ herauszuarbeiten.