Deutsche und israelische Teilnehmer des Schulprojekts

„The Germany Project“ meets „Seminarkurs Israel“ Zur Kooperation zwischen der Eynot Yarden High School, Kibbuz Amir, Oberes Galiläa und dem Friedrich-Schiller-Gymnasium, Marbach am Neckar

In einem Seminarkurs der 11. Klasse beschäftigen sich Schüler/innen am Friedrich-Schiller-Gymnasium in Marbach am Neckar ein ganzes Schuljahr lang mit dem Thema „Israel“. Teil des Kursprogramms ist die Begegnung mit Schülerinnen und Schülern der demokratischen Schule Eynot Yarden im äußersten Norden Israels. Teilnehmerinnen und Projektverantwortliche berichten.

Botschaft des Staates Israel in Berlin-Schmargendorf (Foto: Peter Kuley, Wikipedia)

Stichwort: Diplomatie Momentaufnahmen von der internationalen Verhandlungsbühne

Das Wort „Diplomatie“ steht für eine geschickte, kluge und taktierende Regelung zwischenstaatlicher Beziehungen, die für beide Parteien gewinnbringend ist. Von jeher paart sich dabei politisches Kalkül mit Verhandlungsstärke. Die Akteure müssen mal behutsam, mal beherzt, aber immer mit Bedacht vorgehen. Ein Blick in Geschichte und Gegenwart.

Foto: Pixabay, CC0

Arbeit in einem Minenfeld Deutsche Hilfsorganisationen sehen sich mit dem Vorwurf des Antisemitismus konfrontiert

Alle Lösungsversuche sind bislang gescheitert: Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern ist wie ein Stachel im Fleisch der Weltpolitik. Auch wer sich als Hilfsorganisation engagiert, begibt sich hier auf vermintes Gelände und ist schnell Zielscheibe heftigster Kritik. Zwischen den Konfliktparteien und ihren Anhängern scheint es nur ein Entweder-Oder zu geben. Differenzierte Zwischentöne sind selten.

Veranstaltung der Arbeitsgruppe "Juden und Christen" auf dem Kirchentag 1961 (Foto: Deutsche Bundesarchiv, B145, Bild-P060361)

Der kirchliche Blick auf Israel Zur Entwicklung des christlich-jüdischen Dialogs in Deutschland

Nach der Gründung des Staates Israel und der Schoah musste die deutsche und europäische Christenheit ihr Verhältnis zum Judentum theologisch und politisch neu bewerten. Martin Stöhr beschreibt die wichtigsten Stationen in diesem bis heute nicht abgeschlossenen Prozess.

Foto: Pixabay, CC0

Vom Recht, anders zu werden Erfahrungen eines Deutschen in Israel

Als Deutscher willkommen in Israel – nach allem, was in der Schoah passiert ist, kommt einem das wie ein Wunder vor. Es ist aber auch das Ergebnis eines nach und nach gewachsenen Vertrauensverhältnisses zwischen Israeli und Deutschen seit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen vor fünfzig Jahren. Rainer Stuhlmann zeigt, wie erst unzählige persönliche Kontakte diesen Beziehungen Leben eingehaucht haben.

Offizielles Logo zum 50-jährigen Jubiläum der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel

Diplomatischer Balanceakt auf Dauer 50 Jahre israelisch-deutsche Beziehungen

Am 14. Mai 1948 rief der designierte Ministerpräsident David Ben-Gurion den unabhängigen Staat Israel aus. Zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit der Bundesrepublik kam es erst siebzehn Jahre später 1965. Sie verdankte sich v.a. individuellen Entscheidungen und dem politischen Pragmatismus der beteiligten Staatsmänner.