Was ist der Mensch? Die aktuelle Debatte
In der Zeit der gegenwärtigen Krisen, in der gewohnte Weltbilder und bisher gültige Menschenbilder in ihrer Bedeutung geschwächt sind, gewinnt die Reflexion über das Wesen des Menschen an Bedeutung.
In der Zeit der gegenwärtigen Krisen, in der gewohnte Weltbilder und bisher gültige Menschenbilder in ihrer Bedeutung geschwächt sind, gewinnt die Reflexion über das Wesen des Menschen an Bedeutung.
Bei der Suche nach dem, worauf es im täglichen Leben und Zusammensein ankommt, geraten wir immer wieder auf Irrwege und erzeugen ständig neue Verwicklungen. Um uns daraus zu befreien, müssten wir wiederfinden, was wir unterwegs verloren haben: Das Gefühl und das Wissen unseres eigenen Eingebettetseins in das Leben, in die Natur, in das göttliche oder kosmische Geschehen, das uns hervorgebracht hat.
Was heißt Mensch werden? Wie ist das Verhältnis von Mensch sein und Mensch werden? Was ist eigentlich menschlich? Die Fragen nach dem Menschlichen, Menschsein und Menschwerden sind nicht neu, aber sie stellen sich gegenwärtig in besonderer Weise.
Wer (wie ich selbst) die weitgehende Geistlosigkeit der evangelischen Kirche nicht mehr erträgt, wer an und in dieser Kirche aufrichtig leidet oder sie bereits wegen ihrer zunehmenden Banalität und Infantilität resigniert verlassen hat – für diejenigen Christenmenschen ist Hannah Bethkes gut recherchiertes Buch zumindest eine (weitere) Bestätigung dafür, dass sie mit ihrer Wahrnehmung und ihren Erfahrungen nicht allein sind.
Bereits dass dieser Band in 7. Auflage erscheint, spricht für sich. Die gelehrte Einführung in die Welt der Psalmen handelt von typischen Grundformen und -erfahrungen alttestamentlicher Poesie, wie Dankbarkeit und Gottklage, auch Sinn des Lebens und Lebensglück.
Wie kann ein Dialog zwischen Theologie und Naturwissenschaft gelingen – jenseits von Lückenbüßer-Gott und Intelligent Design? Der Physikingenieur und Theologe Gerhardt schlägt in seiner Dissertation ein Modell vor, das auf Verständigung über ein gemeinsames Dialogobjekt zielt.
Die Internationale Bauausstellung 2027 will Beispiele für das Wohnen und Arbeiten in einer lebenswerten und zukunftsfähigen Stadt schaffen. Dabei muss sich nach Ansicht von Stararchitekt Werner Sobek Ästhetik und Nachhaltigkeit verbinden. Kultur bringt der Würth-Konzern mit seinen Museumsbauten den Menschen nahe.
Ausgehend von der biblischen Friedensbotschaft stellt sich immer neu die Frage, wie das Verhältnis von Politik und Kirche sich gestalten soll. Auf Weltebene und in weltkirchlicher Perspektive tun sich interessante Möglichkeiten auf.