Abschied vom religiösen Apriori Kolumne
Nicht nur die Kirchenbindung geht zurück, sondern Religiosität überhaupt. Das ist ein zentrales Ergebnis der 6. Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung (KMU) der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).
Nicht nur die Kirchenbindung geht zurück, sondern Religiosität überhaupt. Das ist ein zentrales Ergebnis der 6. Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung (KMU) der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).
Mystiker und Esoteriker aller Couleur beschwören die Tiefe der Gegenwart. Der Augenblick als solcher sei schon das Tor zur ewigen Glückseligkeit. Christliche Spiritualität unterscheidet sich davon in einem zentralen Punkt: Erfüllt wird der Augenblick nur durch den in ihm gegenwärtigen, in Christus offenbar gewordenen Gott.
»aspekte«-Redaktionsmitglied Sarah Hilmer gewährt Einblick in ihr spannendes Forschungsgebiet: Welche Liederdichterinnen gab es in der Frühen Neuzeit und wie schafften sie es in Gesangbücher?
Nach der Ermordung des rechten US-Aktivisten Charlie Kirk sprach die Witwe dem Mörder ihres Mannes bei der öffentlichen Gedenkfeier ihre Vergebung aus. Wie ist diese christliche Geste auf einer Veranstaltung zu bewerten, die ansonsten von aggressiver politischer Rhetorik geprägt war?
„Siehe, ich mache alles neu!“ – so lautet die Verheißung Gottes, dessen Ankunft in Gestalt eines Kindes wir erwarten. Der Neuanfang, welcher mit diesem Kind in die Welt kommt, ist zugleich die umstürzende Umwertung der alten Wertehierarchie.
In der christlich-dogmatischen Tradition wird Jesus Christus als wahrer Mensch und wahrer Gott verstanden. Jürgen Boomgaarden geht der Frage nach, was diese Spannung bedeutet und wie sich gerade in der Menschlichkeit Jesu die Liebe Gottes zeigen konnte.
Leben im Fragment bedeutet nicht nur Fragmentarität individueller Existenz, sondern auch soziale Verstrickung in Fragmentierungsdynamiken. Wo sind solche Dynamiken wirksam? Wie ist mit diesen umzugehen?
Ebenso wie die Menschenwürde gelten auch die Menschenrechte für jeden Menschen und sind nicht verhandelbar. Trotzdem werden sie auch in Deutschland immer wieder verletzt. Das Deutsche Institut für Menschenrechte beobachtet dies fortlaufend; aspekte-Redakteur Bertram Salzmann sprach mit Direktorin Beate Rudolf.