Mehr Stille wagen Kolumne
Fünf Tage lang war ich im Kloster – zu „Schweige-Exerzitien“. Mit zehn anderen habe ich dort gemeinsam geschwiegen. Statt zu reden, ging ich stundenlang im Wald wandern, beobachtete Ameisenstraßen und Lavendelblüten.
Fünf Tage lang war ich im Kloster – zu „Schweige-Exerzitien“. Mit zehn anderen habe ich dort gemeinsam geschwiegen. Statt zu reden, ging ich stundenlang im Wald wandern, beobachtete Ameisenstraßen und Lavendelblüten.
Theologische Wortmeldungen nach dem Überfall der russischen Armee auf die Ukraine am 24. Februar 2022 behaupten, dass etwa die EKD vor den Trümmern ihrer Friedensethik stehe. War es also falsch, während der Zeit des kalten Krieges den Rüstungswettlauf kritisch zu sehen oder sogar für ein „Frieden schaffen ohne Waffen“ einzutreten?
Während der Corona-Pandemie sind viele kirchliche Skeptiker:innen von digitalen Möglichkeiten überzeugt worden. Trotzdem befindet sich die Kirche weiterhin mitten in der digitalen Transformation.
Nach der Bundestagswahl wird immer deutlicher, dass sich viel ändern muss, wenn die Klimaziele auch nur annähernd erreicht werden sollen.
Angesichts der Großwetterlage des globalen und planetarischen Wandels brauchen wir einen Wandel, der bei uns selbst anfängt. Was bedeutet das für den Entscheidungsspielraum, der sich mit der kommenden Wahl öffnet?
Liebe Kirche, wir haben ein Problem! Während Diversität in gesellschaftlichen Diskursen zunehmend zum Thema wird, hinken wir diesen Diskursen in kirchlichen Zusammenhängen hinterher. Wie jedoch können unsere kirchlichen Räume diversitätssensibler werden?
Kommunikation ist eine zentrale Aufgabe von Kirche und Theologie. Von der zentralen Bedeutung, die Kommunikation schon zu Beginn der Christenheit hatte, zeugen u.a. die zahlreichen Briefe, die Teil des Neuen Testamentes sind. Der Erfolg der Reformation ist rückblickend ohne den Buchdruck, der völlig neue Chancen in der Kommunikation bot, auch kaum vorstellbar.
Die Sicherheitsorgane sind ins Gerede gekommen. Hartes disziplinarisches und strafrechtliches Vorgehen gegen verfassungsfeindliche Uniformträger zu verlangen, ist so berechtigt wie nötig. Allerdings sollte sich die Gesellschaft um ihre Verantwortung für jene Menschen nicht herummogeln, die den Dienst in Polizei und Militär übernommen haben.