Stichwort: Friede
„Frieden ist mehr als Abwesenheit von Krieg.“ Es braucht mehr als schweigende Waffen für ein Leben in Ruhe, Wohlbefinden und Harmonie.
„Frieden ist mehr als Abwesenheit von Krieg.“ Es braucht mehr als schweigende Waffen für ein Leben in Ruhe, Wohlbefinden und Harmonie.
Zufriedenheit kann man lernen und trainieren. Angebote dafür gibt es zuhauf. Nach christlichem Verständnis ist Zufriedenheit aber nicht das Ziel. Stattdessen verheißt die Bibel allen, die sich auf ein Leben mit Gott einlassen, Seligkeit.
„Zufriedenheit“ ist ein aktueller und beliebter Begriff, in der Theologie aber eher ein Randthema. Aus der Sicht einer theologisch motivierten Resilienzforschung ergeben sich aber neue, aufschlussreiche Beziehungen.
Glück ist in der heutigen „Glücksindustrie“ zu einem Lifestyle geworden, ein meist ichbezogener Ansatz, der uns ständig dazu auffordert, unsere Gedanken und Gefühle zu überprüfen, um in uns selbst unser Glück zu finden. Aber in Wahrheit ist Glück ein existenzieller Zustand, der daraus resultiert, dass wir verstehen, wer wir sind und was wir wollen in Einheit mit der Welt.
Es ist der Chor der Zufriedenen – der zufrieden Gewordenen, zufrieden Werdenden –, der mir Zufriedenheit schenkt. Somit erweist sich (meine) Zufriedenheit als Gabe und Aufgabe.
Eine neue Bundesregierung schickt sich an, ein Jahrzehnt der ökologischen und wirtschaftlichen Erneuerung einzuleiten und setzt dabei auf „grünes Wachstum“. Nötig wäre aber stattdessen eine Ökonomie jenseits des Wachstums.
Wer über Zufriedenheit nachdenkt, kommt nicht umhin, über Bedürftigkeit zu reden. Das unterscheidet zwischen wahren und falschen Bedürfnissen und gewichtet unterschiedliche kulturelle Erfahrungen. So zeigt die Autorin, warum der Mensch „vom Brot allein“ nicht satt wird.
Zufrieden zu sein, bedeutet nicht nur, das als ausreichend zu empfingen, was man hat. Es heißt auch, seinen Frieden mit dem zu finden, wer man ist und in welchen Umständen man lebt. So ist Zufriedenheit vor allem eines: Einstellungssache. Für Christ*innen beginnt sie damit, an Gottes Gnade genüge zu finden.