Veranstaltung der Arbeitsgruppe "Juden und Christen" auf dem Kirchentag 1961 (Foto: Deutsche Bundesarchiv, B145, Bild-P060361)

Der kirchliche Blick auf Israel Zur Entwicklung des christlich-jüdischen Dialogs in Deutschland

Nach der Gründung des Staates Israel und der Schoah musste die deutsche und europäische Christenheit ihr Verhältnis zum Judentum theologisch und politisch neu bewerten. Martin Stöhr beschreibt die wichtigsten Stationen in diesem bis heute nicht abgeschlossenen Prozess.

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Vom Recht, anders zu werden Erfahrungen eines Deutschen in Israel

Als Deutscher willkommen in Israel – nach allem, was in der Schoah passiert ist, kommt einem das wie ein Wunder vor. Es ist aber auch das Ergebnis eines nach und nach gewachsenen Vertrauensverhältnisses zwischen Israeli und Deutschen seit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen vor fünfzig Jahren. Rainer Stuhlmann zeigt, wie erst unzählige persönliche Kontakte diesen Beziehungen Leben eingehaucht haben.

Offizielles Logo zum 50-jährigen Jubiläum der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel

Diplomatischer Balanceakt auf Dauer 50 Jahre israelisch-deutsche Beziehungen

Am 14. Mai 1948 rief der designierte Ministerpräsident David Ben-Gurion den unabhängigen Staat Israel aus. Zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit der Bundesrepublik kam es erst siebzehn Jahre später 1965. Sie verdankte sich v.a. individuellen Entscheidungen und dem politischen Pragmatismus der beteiligten Staatsmänner.