Die Welt als Heimat er-fahren
Heimat ist Beziehung, die einen geformt hat. Aber man kann sie auch in der Ferne und in sich selbst finden. Wir sprechen mit einem Weltreisenden auf dem Fahrrad über seine Erfahrungen.
Heimat ist Beziehung, die einen geformt hat. Aber man kann sie auch in der Ferne und in sich selbst finden. Wir sprechen mit einem Weltreisenden auf dem Fahrrad über seine Erfahrungen.
Angelika Daniova ist Verkäuferin der Straßenzeitung „Trott-war“. Sie lebt mit ihren drei Kindern in einer Sozialunterkunft in Stuttgart. Wir sprachen mit ihr über ihren Alltag und ihre Wohnsituation.
Für Hochglanz-Zeitschriften mit 100.000er-Auflage ist Wohnen ein Kultur- und Sinnversprechen. Doch ausufernde Mieten haben längst einem Spaltkeil in unserer Gesellschaft getrieben. Wohnen, gar gut wohnen, ist für die einen ein Statussymbol, für die anderen ein Wunschtraum.
In seinem mit dem Deutschen Buchpreis 2019 prämierten Roman „Herkunft“ schildert der bosnisch-stämmige Schriftsteller Saša Stanišić seine Erfahrungen als Flüchtling in Deutschland.
Eine theologische Erkundung von „Heimat“ darf nicht naiv sein. Sie muss mit einer Dekonstruktion beginnen – gerade in diesen Zeiten.
Im Alter von zwölf Jahren ist sie aus der Türkei nach Deutschland gekommen. Vier Jahrzehnte später ist die Grünen-Politikerin Muhterem Aras Landtagspräsidentin in Baden-Württemberg. In einem viel beachteten Buch stellt sie den Stellenwert von Heimat heraus.
Ein Klassiker: Chris Rheas „Driving Home for Christmas“ (1986). Das Zuhause als „heiliger Boden“ – gerade an Weihnachten. Ein Song aus dem unerschöpflichen Topos der alten und ewig neuen Lieder von der Heimat. Hier eine kleine Auswahl aus dem Mainstream.
Was haben Gartenzwerge mit Heimat zu tun? Warum wird „Heimat“ so oft mit völkischem Gedankengut in Verbindung gebracht? Haben Linke keine Heimat? Eine kulturwissenschaftliche Betrachtung über ein urdeutsches Wort.