So viel Widerstandskraft, wie wir brauchen Bibel und Bild zur Losung des 1. März 2016
Seid getrost und unverzagt alle, die ihr des HERRN harret! (Psalm 31,25)
Seid getrost und unverzagt alle, die ihr des HERRN harret! (Psalm 31,25)
Immer häufiger zwingen Armut, strukturelle Ungleichheit, Gewalt, Klimawandel, Krieg und Bürgerkrieg Menschen dazu, ihr Lebensumfeld zu verlassen. Wer den gefährlichen Weg nach Europa überlebt, ist in Gefahr, in der Illegalität zu landen.
Darf man sich angesichts der Herausforderungen des Klimawandels und des Leids der ärmsten und verletzlichsten Menschen eigentlich freuen, wenn ein Klimaabkommen zustande kommt, das sicherlich nicht die Welt retten wird? Ja, man darf!
Wer oder was regiert die Wirtschaft und damit die Basis der materiellen Existenz der Menschen weltweit? Ist es der „anonyme Markt“? Oder sind es „Funktionsringe“ aus Geld-, Konzern- und politischen Eliten, die die herrschenden ökonomischen Verhältnisse generieren und dominieren?
Globalisierung ist der Zauber, der die Erde seit der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts verwandelt hat, und erscheint zugleich als das Zauberwort, mit dem sie vielleicht doch noch wieder in den Griff zu bekommen ist.
Die EKD hat das letzte Jahr der Reformationsdekade unter das Thema „Reformation und die Eine Welt“ gestellt. Welche Bedeutung der christlichen Vision von Ökumene in diesem Zusammenhang zukommt, zeigt Konrad Raiser, ehemaliger Generalsekretär des Ökumenischen Rates in Genf.
In den 70er-Jahren entstand im entwicklungspolitischen Umfeld die „Eine-Welt-Bewegung“. Erhard Eppler, von 1968 bis 1974 Bundesminister für Entwicklungshilfe und eine Ikone dieser Bewegung, blickt zurück auf vierzig Jahre Engagement in diesem Themenfeld.
Große Ereignisse und große Themen bieten Gelegenheit, sich förmlich daran abzuarbeiten und daran zu wachsen. Doch es besteht auch Gefahr zu scheitern, „zu kurz zu springen“, das Wesentliche zu verfehlen. Mit der Reformationsdekade bereitet sich die Evangelische Kirche auf das symbolträchtige Jahr 2017 vor. „Reformation und die Eine Welt“ lautet dieses Jahr das Thema, das wir gerne aufnehmen. Wie aber lässt sich einem solchen Globalthema in einem Themenheft gerecht werden?