Mehr Stille wagen Kolumne
Fünf Tage lang war ich im Kloster – zu „Schweige-Exerzitien“. Mit zehn anderen habe ich dort gemeinsam geschwiegen. Statt zu reden, ging ich stundenlang im Wald wandern, beobachtete Ameisenstraßen und Lavendelblüten.
Fünf Tage lang war ich im Kloster – zu „Schweige-Exerzitien“. Mit zehn anderen habe ich dort gemeinsam geschwiegen. Statt zu reden, ging ich stundenlang im Wald wandern, beobachtete Ameisenstraßen und Lavendelblüten.
Unter dem Titel „Das Newe Testament Deutzsch“ und ohne Angabe des Verfassers erschien im September 1522 in Wittenberg ein Bestseller: Das erste gedruckte Neue Testament in der Übersetzung Martin Luthers, Meisterwerk und Medienereignis zugleich.
Die Bundeswehr hat gemeinsam mit den beteiligten Streitkräften anderer Nationen im vergangenen Jahr den 20-jährigen Einsatz in Afghanistan beendet. Auch ein Jahr nach dem chaotischen Abzug sind noch viele Fragen offen.
„Verschickungskinder“ sind Kinder, die von 1948 bis in die 80er Jahre für meist vier bis sechs Wochen weit weg von zuhause zur „Erholung“ untergebracht wurden. Im Interview sprechen Trudel Haas und Andrea Weyrauch über die Aufarbeitung ihrer traumatischen Erlebnisse.
Es gibt Konfliktkonstellationen, in denen Geschädigte angesichts des erlebten Leides nicht vergeben können oder wollen. Wie lassen sich die in solchen Prozessen aufkommenden „aggressiven“ Emotionen wie Zorn oder Hass theologisch deuten und praktisch „auffangen“?
Als „Influencer“ werden häufig Menschen bezeichnet, die in sozialen Netzwerken mit ihren Beiträgen eine große Öffentlichkeit ansprechen. Mit Spezialthemen, „Follow-me-arounds“ (gefilmtem Alltag), Schmink- und Modetipps und mehr erreichen sie ein Millionenpublikum.
Neben ganz realen Vorbildern kann ein Mensch auch ein sehr abstraktes Vorbild haben – nämlich eine bessere Version seiner selbst. Selbstoptimierungspraktiken sollen zu einem fitteren Körper und wacheren Geist verhelfen. Aber hinter manchen Angeboten stecken auch andere Interessen.
Identifikationsfiguren kennen wir alle – aus Filmen, Theaterstücken, Romanen, aus Hör- oder Computerspielen. Es sind die Personen, aus deren Perspektive uns ein Geschehen präsentiert wird. Durch diesen Kunstgriff werden wir angeregt, uns mit ihnen zu identifizieren: Was sie erleben, erleben wir mit, fast als wären wir an ihrer Stelle.