Editorial: Deutschland und Israel Ausgabe 1/2015

am 27. Januar hat die „Lügenpresse“ (Nazi-Jargon) an die fürchterliche Realität, das Symbol (für das, was der Mensch dem Menschen in abgründigster Abscheulichkeit zufügen kann) und die Befreiung von Auschwitz (durch die Rote Armee) erinnert. Durch ausführliche Dokumentationen und Analysen. Und uns zum Rückblick und zur Mittrauer eingeladen.

Vom Recht, anders zu werden Erfahrungen eines Deutschen in Israel

Als Deutscher willkommen in Israel – nach allem, was in der Schoah passiert ist, kommt einem das wie ein Wunder vor. Es ist aber auch das Ergebnis eines nach und nach gewachsenen Vertrauensverhältnisses zwischen Israeli und Deutschen seit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen vor fünfzig Jahren. Rainer Stuhlmann zeigt, wie erst unzählige persönliche Kontakte diesen Beziehungen Leben eingehaucht haben.

Arbeit in einem Minenfeld Deutsche Hilfsorganisationen sehen sich mit dem Vorwurf des Antisemitismus konfrontiert

Alle Lösungsversuche sind bislang gescheitert: Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern ist wie ein Stachel im Fleisch der Weltpolitik. Auch wer sich als Hilfsorganisation engagiert, begibt sich hier auf vermintes Gelände und ist schnell Zielscheibe heftigster Kritik. Zwischen den Konfliktparteien und ihren Anhängern scheint es nur ein Entweder-Oder zu geben. Differenzierte Zwischentöne sind selten.

„The Germany Project“ meets „Seminarkurs Israel“ Zur Kooperation zwischen der Eynot Yarden High School, Kibbuz Amir, Oberes Galiläa und dem Friedrich-Schiller-Gymnasium, Marbach am Neckar

In einem Seminarkurs der 11. Klasse beschäftigen sich Schüler/innen am Friedrich-Schiller-Gymnasium in Marbach am Neckar ein ganzes Schuljahr lang mit dem Thema „Israel“. Teil des Kursprogramms ist die Begegnung mit Schülerinnen und Schülern der demokratischen Schule Eynot Yarden im äußersten Norden Israels. Teilnehmerinnen und Projektverantwortliche berichten.