Einsamkeit in der Seelsorge Ambivalenzen eines menschlichen Exitentials
Das Gefühl der Einsamkeit fordert seelsorgerliche Praxis heraus, ist aber zugleich eine spirituelle Ressource, etwa indem sie Glaubenden Räume zur Gottesbegegnung eröffnet.
Das Gefühl der Einsamkeit fordert seelsorgerliche Praxis heraus, ist aber zugleich eine spirituelle Ressource, etwa indem sie Glaubenden Räume zur Gottesbegegnung eröffnet.
Seit Corona ist Einsamkeit kein Tabu mehr. Die Pandemie legte offen, woran das Gemeinwesen schon länger erkrankt war. Das neoliberale Ideal, allein und selbstbestimmt zu leben, hat eine dunkle Kehrseite.
Einsamkeit ist beides: Last und Lust des Lebens, Enge und Weite der Empfindung, Grund zur Melancholie, aber auch ein Grund heiteren Lebensgenusses. Und das Für-sich-Sein kann auch eine (spirituelle) Chance bergen.
Beckmann erörtert die Militärseelsorge im Rahmen einer „öffentlichen“, also bewusst im politischen Kontext der Demokratie verantworteten Theologie und grenzt sie gegen die bis 1945 in Deutschland praktizierte (das Soldatentum heroisierende) „Wehrtheologie“ ab.
In vielen Diskussionen, die in den letzten Jahren in den Unionsparteien geführt wurden, geht es auch um die Frage: Was ist der Kern der Christdemokratie? Für eine Antwort liegt natürlich ein Blick zurück nahe.
In gelöster Urlaubsatmosphäre kann die Kirche auch Menschen erreichen, die zu Hause im Alltag kaum noch eine Verbindung zur Kirchengemeinde haben. Dafür machen sich Pfarrerinnen und Pfarrer Jahr für Jahr auf ans Meer und in die Berge.
In Diskussionen um die Friedensethik – die ja immer das Soziale und das Politische miteinbeziehen sollte – kann ein Rekurs auf Luthers politische Ethik interessant sein: Sie ist durchgehend als pazifistisch zu charakterisieren.
Es gibt Orte, an denen lerne ich das Staunen neu. Weil die Welt dort jung ist und frisch. Das Grün grüner als woanders, die Farben bunter, die Vielfalt reicher. Monets Garten in Giverny ist so ein Ort. Dort steht er, der Baum an Wasserbächen. Und ich staune über so viel Reichtum – uns geschenkt aus reiner Gnade.